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Bettina Lachenmayer 2011 auf Conda Bild: Benni Schmalz
03.09.2017 Historische Reit- und Kutschengala Schloss Schleißheim bei München

Auszug aus dem Programmheft:
"Reiterinnen präsentieren sich im Damensattel. Bereits im Altertum sind Menschen im Seitsitz geritten, ein Reitweise, die besonders im 18. und 19. Jahrhundert einen kulturellen Höhepunkt erlebte. Die vornehme Damenwelt der damaligen Zeit pflegte diese Art zu reiten vor allem deshalb, um sich wie ihre Kavaliere zu Pferde zeigen zu können. Im 19. Jahrhundert wurde sogar im angelsächsischen Raum, vorgeblich der Sittlichkeit wegen, von Frauen erwartet, nur im Damensitz zu reiten. Schneidige Reiterinnen aber hinderte das nicht, auch im Damensattel bei den früher so beliebten Reitjagden mitzumachen. Vor allem die als begeisterte Amazone bekannte Kaiserin Sisi machte das Jagdreiten auch für Frauen populär. Noch in der heutigen Zeit wird vor allem in England sehr viel im Damensattel geritten - besonders gefördert durch Königin Elisabeth II. In den Niederlanden, Frankreich, Schweden und den USA pflegen ebenfalls eigene Vereine das Reiten im Damensattel. In Tschechien wird sogar eine nationale Meisterschaft durchgeführt. Bei der diesjährigen Historischen Reiter - und Kutschengala werden Reiterinnen der bundesweit aktiven Vereinigung RID REITEN IM DAMENSATTEL e.V. diese wunderschöne Reitweise vorführen und dem Publikum interessante Details erläutern."

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